Mit Menschlichkeit
Was uns antreibt
Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Menschen, die ein körperliches, geistiges oder seelisches Handicap haben, mit medizinisch-technischen Hilfsmitteln ein Stück Lebensqualität (zurück) zu geben. Gleichsam sollen sich unsere Aktivitäten auch auf das familiäre und/oder betreuende Umfeld positiv, entlastend und bereichernd auswirken. Wir konzentrieren unsere Anstrengungen auf dienstleistungsintensive Bereiche, die eine gewisse Komplexität beinhalten, eingehende Fachkompetenz erfordern und somit vom herkömmlichen Sanitätsfachhandel gar nicht oder nur unzureichend abzudecken sind.
Als spezialisiertes Vertriebs- und Dienstleistungsunternehmen für Systeme zur Epilepsie-Überwachung und elektronische Kommunikationshilfen blicken wir bereits auf über 40 Jahre Erfahrung zurück. Hierbei haben wir etliche Systeme, Geräte und Hilfen zum Einsatz gebracht und somit das Leben vieler Menschen qualitativ bereichert und die Erlangung oder Wiedergewinnung von Eigenständigkeit gefördert. Viele erleben uns nach eigener Aussage als verlässlichen und engagierten Partner. Wir nutzen unsere langjährigen und wertvollen Erkenntnisse, um unsere bestehenden Geschäftsfelder innovativ und erfolgreich weiter zu führen. Hierzu kreieren wir eigene Marken, passen bestehende Systeme den Erfordernissen und Zielsetzungen entsprechend an und orientieren uns bei allen Überlegungen an den Bedürfnissen der zu versorgenden Menschen.
Bei epitech nehmen wir uns Zeit füreinander. Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter genießt im Arbeitsalltag die größtmögliche persönliche Freiheit. Uns trägt eine vertrauensvolle, mitmenschliche und ehrliche Basis. Auch im Kontakt zu unseren Partnern, Mitbewerbern, Kostenträgern und den Betroffenen, ihren Familien und dem Umfeld leben wir unsere Werte. Wir tragen als Unternehmen Verantwortung für unsere Gesellschaft, unsere Kinder und unsere Zukunft. Eine werteorientierte und nachhaltige Ausrichtung ist deshalb ein maßgebliches Entscheidungskriterium. Auch damit wollen wir gemeinsam unserer Verantwortung gerecht werden.
Die Dankbarkeit im Gesicht der Betroffenen zu sehen, die Freude der Erleichterung im Umfeld zu spüren, und immer wieder aufs Neue das Gefühl zu erleben, etwas Gutes getan zu haben, das treibt uns epitechler an.
Wir sind epitech
Seit mehr als 40 Jahren arbeiten wir gemeinsam dafür, dass Betroffene in den Bereichen Epilepsie-Überwachung und unterstützte Kommunikation bestmöglich ausgestattet sind. Sprechen Sie uns bei Fragen gerne an.
Unser Team
Detlef Goldstein
Geschäftsführer der epitech GmbH
Alexandra Krämer
Assistenz der Geschäftsführung
Nicole Brinkmann
Assistenz der Geschäftsführung
Marcus Becker
Teamleiter Epilepsie-Überwachung
Lennard Wüllner
Fachberater Epilepsie-Überwachung
Alena Schmidt
Fachberaterin Epilepsie-Überwachung
Marita Simon
Fachberaterin Epilepsie-Überwachung
Stephan Albano
Teamleiter Kommunikationshilfen
Daniel Pawlowitsch
Fachberater Kommunikationshilfen
Loge Ytienza
Fachberater Kommunikationshilfen
Fanny Wappler
Fachberaterin Kommunikationshilfen
Laura-Felicia Bielski
Fachberaterin Kommunikationshilfen
Justin Ludwig
Fachberater Kommunikationshilfen
Christina Powerin
Auftragsbearbeitung Kommunikationshilfen
Andrea Spiller
Auftragsbearbeitung Kommunikationshilfen
Chris Haase
Auftragsbearbeitung Kommunikationshilfen
Kristina Wolf
Auftragsbearbeitung Kommunikationshilfen
Alexander Schumann
Technischer Leiter
Manuela Hinrichs
Technischer Support
Benjamin Zentner
Technischer Support
Andreas Holz
Technischer Support
Dipl.Ing. Eugen Pöttker
Technischer Support
Nelli Kuhn
Zentrale
Natalia Schmidt
Fachfrau für Raumkosmetik
Ihre berufliche Zukunft mit epitech
Wir leben den Slogan „Mit Menschlichkeit” und haben es uns zur Aufgabe gemacht, Menschen mit unseren medizinisch-technischen Hilfsmitteln mehr Lebensqualität zu geben. Wir sind immer auf der Suche nach engagierten, neuen Kollegen und Kolleginnen, die uns auf unserem Weg unterstützen möchten.
Nachhaltigkeit
Grundsätzlich ökologisch und fair
Für unser Unternehmen ist Nachhaltigkeit ein wichtiges und elementares Thema. So haben wir bereits viele Projekte mit Vorbildcharakter umgesetzt.
Wir haben es uns für den Druck unserer Flyer und Prospekte, aber auch für die Papierverarbeitung im Büroalltag zur Aufgabe gemacht, natürlich und nachhaltig zu handeln. Wir garantieren die konsequente Umsetzung eines CO2-neutralen Druckes auf 100% Recyclingpapier unter Verwendung mineralölfreier Druckfarben aus nachwachsenden Rohstoffen.
Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Außendienst sind auf Deutschlands Straßen mit Firmenwagen mit Hybridantrieb unterwegs. Des Weiteren wird innerbetrieblich auf Flugreisen weitestgehend verzichtet und bei weiten Strecken sowie Gruppenreisen in der Regel auf öffentliche Verkehrsmittel zurückgegriffen. Auch bei unseren Give-aways legen wir größten Wert darauf, dass diese Grundsätze eingehalten werden, um einen kleinen Beitrag zum Erhalt unserer Umwelt zu leisten.
Wir sind registriertes Mitglied bei Lizenzero.
Unsere Partner
Druckerei A. & W. Opitz GmbH
https://www.aw-opitz.de
BEH
https://beh-verband.de/
Danish Care Technology ApS
https://www.danishcaretechnology.dk
Tobii Dynavox
https://de.tobiidynavox.com/
Rehadapt Halterungslösungen
https://rehadapt.com/de/
Anette Kitzinger
https://www.metacom-symbole.de
Therapie Box
https://therapy-box.co.uk/predictable
LIFEtool GmbH
https://www.lifetool.at
CSS MicroSystems GmbH
https://csslabs.de
Quha
https://www.quha.com
Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation e.V.
https://www.gesellschaft-uk.org/
Praxis für Sprachtherapie Clemens
https://www.sprachtherapie-clemens.de
Curly Cube
https://curly-cube.com/de/
REHAVISTA
https://www.rehavista.de/
jabbla
https://www.jabbla.com/en/
Referenzen
Was unsere Kunden sagen
„Ich freue mich, ich freue mich!”
Erfahrungsbericht von Susanne Garstecki
Diagnose Schlaganfall – von einem auf den anderen Moment ist nichts mehr so, wie es mal war. Laufen, Essen, Sprechen – viele Patienten müssen alltägliche Dinge von Grund auf neu erlernen. So erging es auch Susanne Garstecki, die einen schweren Schlaganfall erlitten hatte. Mit dem Kommunikationsgerät flexible hat sie in der Therapie einen treuen Begleiter gefunden.
Auf ihrem Balkon fühlt sich Susanne wohl. Sie kümmert sich um ihre Blumen und genießt die frische Luft. Ihrem Wohlfühlort sieht man nicht an, dass Susanne hier einige Zeit keine entspannten Momente verbringen konnte. Vor 19 Jahren stellte ein Schlaganfall ihr Leben auf den Kopf. Besonders das Sprachzentrum war in Mitleidenschaft gezogen worden, dazu kam eine halbseitige Lähmung. Im Jahr 2011 überwies sie schließlich ein Neurologe an den klinischen Linguisten Detlef Wiechmann. Er half ihr dabei, einen Weg zu finden, sich sprachlich wieder besser ausdrücken zu können.
„Susanne hatte große Hemmungen, beispielsweise bei der Kontaktaufnahme mit dem Telefon. Wir sind damit gestartet, uns zunächst anzurufen oder auch mal bei WhatsApp zu schreiben, damit sie langsam wieder an die Kommunikation herangeführt wurde”, erklärt Wiechmann.
Wunschwörter im Geräte-Wortschatz
Bei der Überlegung, wie die sprachliche Kommunikation weiter verbessert werden könnte, kamen Wiechmann die elektronischen Kommunikationshilfen, die über die Firma epitech vertrieben werden, in den Sinn. Mit den Experten des Unternehmens wurde beratschlagt, welches Gerät das passende für Susanne sei. Nur kurze Zeit nach der ersten Kontaktaufnahme hielt Susanne ihr Modell flexible, das von der Krankenkasse direkt genehmigt wurde, in den Händen. Seitdem ist von ihr wieder mehr zu hören – wenn sie an ihren kleinen Sprachassistenten denkt, wird sie emotional: „Ich freue mich, ich freue mich!”.
Bei Susanne zeigen sich die Auswirkungen des Schlaganfalls so, dass die Artikulation zwar nicht gestört ist, dafür aber die semantischen Zusammenhänge ihrer Sätze häufig nicht einfach zu verstehen sind: „Manchmal muss man noch übersetzen: Aphasisch – Deutsch, Deutsch – Aphasisch”, sagt Wiechmann und schmunzelt. Mit dem Kommunikationsgerät flexible kann Susanne auch die Wörter schnell kommunizieren, die sie derzeit nicht so einfach aussprechen kann oder die ihr nicht direkt einfallen. Das Gerät ist in der Lage, dazuzulernen: Wörter, die vorher nicht im Wortschatz des Geräts enthalten waren, können einfach hinzugefügt werden. Beispielsweise Wörter, die von Susanne häufig genutzt werden, wie die Namen von bestimmten Wein- und Käsesorten, die sie gerne einkauft. Zum Einkaufen oder zu privaten Treffen kann Susanne das tragbare Gerät mitnehmen und hat ihren digitalen Helfer so für alle Fälle immer zur Hand, wenn sie ihn braucht.
„Das ist richtiges Sprechen”
Die Handhabung der Kommunikationshilfe ist simpel. Schnell brachte sich Susanne beispielsweise selbst bei, wie sie eine Passwortsperre einstellt. „Sie hat sich in die Bedienung schnell reingefuchst”, lobt Wiechmann. Er sieht durch die Nutzung des flexible besonders die Lebensqualität seiner Patientin gesteigert. „Sie traut sich wieder, mal selbst einkaufen zu gehen oder besorgt sich eigenständig ihre ärztlichen Verordnungen und ruft Leute an – alles Dinge, bei denen sie vorher Hemmungen hatte.” Ob Susanne das Gerät auch anderen Schlaganfall-Patienten empfehlen würde? Ihre Antwort darauf ist deutlich. Energisch sagt die 59-Jährige: „Immer, immer, immer! Das ist richtiges Sprechen.”
„Ich kann mich auch mit fremden Leuten gut unterhalten.“
Erfahrungsbericht von Carl Norbert Martin Kunze
Viele Logopäden appellieren seit Jahren dafür, dass jeder, der an Aphasie leidet und für den es möglich ist, mit einer Kommunikationshilfe arbeiten sollte. Insbesondere Kinder sollen frühzeitig damit in Berührung kommen. Carl Norbert Martin Kuntze ist das beste Beispiel dafür, wie positiv sich eine frühzeitige Arbeit mit den Geräten auf das Leben der Betroffenen auswirkt.
Carl Norbert Martin Kunze, kurz Norbert, kennt die Arbeit mit Kommunikationsgeräten, einem wesentlichen Bereich der Unterstützten Kommunikation (UK), ganz genau. Seitdem er 13 Jahre alt ist arbeitet er mit unterstützter Kommunikation, also mit Geräten, die er selbst bedienen kann und die „für ihn“ sprechen. Sein Leben wurde dadurch deutlich vereinfacht und bereichert. Norbert kam im Jahr 1983 mit einer Tetraspastik mit Halbseiten-Zungenlähmung zur Welt. Da er ein sogenannter „halber Mundsprecher“ ist, können ihn Menschen, die ihn und seine Aussprache kennen, auch ohne Gerät verstehen. Fremden, die ihn neu kennenlernen, fällt das schwer. Deswegen sagt er selbst: „Durch die Geräte kann ich mich auch mit fremden Leuten gut unterhalten.“
Während er bislang mit Geräten mit Fingersteuerung gearbeitet hat, hat eine Mitarbeiterin von epitech Kommunikationshilfen ihm vor Kurzem auch ein Gerät vorgestellt, dass durch einen Sensor mit den Augen gesteuert wird. Norberts Spastik erschwert ihm manchmal die Kommunikation mit dem bisherigen Gerät. Deswegen habe ich ihm vorgeschlagen, dass er sich mit einem anderen Gerät mit Augensteuerung auseinandersetzt“, erklärt die ausgebildete Logopädin, die Norbert bereits seit vielen Jahren kennt. Das Gerät würde ihm die Kommunikation noch mehr vereinfachen.
Aktiver Teil der Gesellschaft
Der 37-Jährige lässt sich durch seine Krankheit keineswegs davon abhalten, in der Gesellschaft aktiv zu sein. Er war beispielsweise jahrelang im Vorstand der Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation und ist in dieser Zeit selbstständig per Zug zu den Veranstaltungen gefahren. Mittlerweile hat er seine Funktion zwar aufgegeben, in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Eckardtsheim ist er weiterhin täglich und arbeitet dort an verschiedenen Dingen und Materialien. Mit den Kommunikationshilfen wird Menschen wie Norbert ein Stück Normalität gegeben. „Menschen mit Behinderung sind ein Teil der Gesellschaft und sollen sich ebenso mitteilen dürfen und können wie Menschen ohne Beeinträchtigung“, sagt die Logopädin der Firma epitech.